Presseartikel ALPA: Weltkulturerbe - was soll das heißen?
Luxemburg, den 31. Oktober 2009
Soll das heißen, dass wir einen Rückfall ins Mittelalter erneut aufleben lassen sollen? Denn wie anders kann man sich die Anträge, die im Moment in der Presse publiziert werden, erklären ... Es geht hier um die „Corrida“, sowie den Zirkus, der als die „Zurschaustellung von Tieren“ gelten, die sich als Weltkulturerbe verstanden wissen wollen ...
Wir glaubten, dass wir in einem Zeitalter des Denkens angekommen seien, aber das Gegenteil scheint hier der Fall zu sein...
Diese Lobby, der Vermarktung von Tieren, scheint hier Vorrang vor der Menschlichkeit zu haben. Die „Lust zum Töten und zur Perversität“, sei es nun mit den blutrünstigen Tierquälereien in den Stierkampfarenen, den Hetzjagden mit Tieren, sowie dem Hinabwerfen von Tieren vom Kirchturm, die an Grausamkeiten nicht zu Überbieten sind, und von einer Lobby gesteuert wird. Scheint es nicht so, dass man hier für Menschen mit einem niederen Gedankengang die Kulissen erhalten möchte? Wir Tierfreunde/innen wehren uns mit aller Vehemenz dagegen. Nicht zu vergessen wäre, dass alle diese grausamen Spiele, wie Hunderennen usw. usf. von der EU in Millionenhöhe jährlich von unseren Steuergeldern protegiert und somit gefördert werden; womit wir auch nicht einverstanden sind. Man kann doch nicht an der Meinung der Völker vorbei dirigieren...
Das jetzt noch Anträge, dieser Grausamkeiten an alle den wehrlosen Tieren, als Weltkulturerbe anerkannt werden sollen, ist schlicht und einfach nicht mehr tragbar... Und somit stehen für uns Tierschützer/innen dementsprechende Fragen an. Wer zeichnet sich namentlich für diese Gräueltaten zum Weltkulturerbe verantwortlich? Welches Werte-Gremium nimmt hier die Verantwortung und mit welchem Recht, wo erwiesen ist, dass 90% aller Bürger (durch Umfragen beweisbar) gegen Grausamkeiten an den wehrlosen Tieren sind.
Hier steht eine Frage an - ob man nicht einen Antrag stellen sollte: dass die Völker die sich so schändlich wehrlosen Kreaturen gegenüber benehmen und aus "Lust am Töten" sich herauskristallisieren, den Zugang zu einem humanen Europa nicht für würdig angesehen werden dürfte?
Jeder Mensch der bis zum heutigen Datum die klare Sicht nicht verloren hat weiß, dass Politiker/innen biegsam sind, aber wissen sollten Sie, dass hier ein gewisser Grad von Überlebenschance für die Tiere anstehen müsste; warum lässt man sie auf der Strecke?
Es ist selbstverständlich, dass der Mensch über dem Tier steht, aber nur dann wenn er sich auch menschenwürdig benimmt...
In diesem Sinne...


