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Szenen einer Treibjagd in Hollenfels - Leserbrief einer Augenzeugin

UPDATE 08 02 2009:
Treibjagd Hollenfels - Sicht der Freizeitjäger

UPDATE 21 12 2008
Freizeitjäger gegen die Menschenrechte? - Sendung "Nol op de Kapp" vom 15.12.2008


UPDATE 01 12 2008
Interview - Nol op de Kapp

An alle Tierfreunde,

Anlässlich der Treibjagd in Hollenfels, am Nachmittag des 3. November gegen 15.00 Uhr wurde ein Reh derart durch die Treiber und deren Jagdhunde gehetzt, dass das Tier im Dorf beim Ueberqueren der rue d’Ansembourg, wo ihm der Fluchtweg durch den Gartenzaun eines Anwohners versperrt war, von einem Kleinlaster angefahren und sich die Vorderbeine brach.

Das Tier lag schreiend und wimmernd während 20 endlosen Minuten auf dem Asphalt trotz sofortiger in Kenntnis der Lage gesetzter Jäger durch einen vorbeikommenden Radfahrer. Ohne jegliche Hast kam dann ein unbewaffneter Treiber und versuchte mittels Nachbarsküchenmesser der sich vor Schmerz windenden Kreatur die Gurgel durchzuschneiden, was aber misslang da das Tier sich heftig wehrte. Alsdann murkste er es brutal ab durch mehrere Stiche in den Bauch.

Da ich nicht noch einmal Zeuge einer derartigen grausamen tier- und menschenunwürdigen Szene vor meiner Haustür werden möchte, bitte ich alle Tierfreunde die Petition gegen das neue Jagdgesetz zu unterschreiben (http://www.so-nicht-minister-lux.eu), das dem blutigen und dilettantisch ausgeführten Jagdgemetzel auch noch eine legale Gesetzesbasis gibt.

Mag dieses Jagdgesetzprojekt auch auf den ersten Blick als eine Verbesserung zum bisherigen erscheinen, so geht aus dem Kleingedruckten doch deutlich hervor dass es in Wahrheit eine Verschlechterung und ein Rückfall bedeutet, nachzulesen auf der vorhergenannten Internetseite.