Skip navigation.
Home

Jagd

Leserbrief: Richtigstellung RTL vom 17.11.2011 über die Jagd

In der Sendung " Magazin de Reportage" auf RTL Télé Lëtzebuerg vom 17. November 2011, ging es um die Jagd und dabei im besonderen um die Vermarktung des Wildfleisches.

In dieser Sendung wurden einige Behauptungen aufgestellt, die man so nicht im Raum stehen lassen kann, weshalb wir hierzu Stellung nehmen wollen. Wir, das sind 11 Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Jagd so darzustellen wie sie wirklich ist, grausam, tierschutzverletzend, aber vor allem überflüssig.

Pressemitteilung : « Schluss mam Terror am Bësch»


"Mir fuerderen mat der direkter Ofschafung vun der Juegd och een ethesch
fundéierten, déierenrechtlechen Ëmgang mat der Fauna, deen op enger
wëldbiologesch an ökologesch verankerter Sachkenntnis baséiert !"

Samstag 12.November Place d’Armes 16.00 - 18.00

Alpa a.s.b.l.
Save Animals a.s.b.l.
Juegdgéigner a.s.b.l.
Déi Jonk Gréng
Déieren an Nout a.s.b.l.
Amiavy a.s.b.l.
S.O.S. Animaux a.s.b.l.
Galgo Lovers a.s.b.l.
S.O.S. Kittens a.s.b.l.
Die Tierfreunde e.V.
Menschen für Tierrechte/Tierversuchsgegner Saar e.V.

Am Samstag , den 12 . November versammeln sich erstmals in Luxemburg die
Mitglieder der gleich zwölf oben angeführten, eingetragenen Vereine, um im
Rahmen einer Mahnwache ihrer Forderung nach einer sofortigen Abschaffung der
Jagd in Luxemburg solidarisch Ausdruck zu verleihen :

Dabei werden nicht nur tierrechtlich-soziale Gesichtspunkte, sondern auch
ökologisch-wildbiologische Kriterien faktisch gleichermaßen berücksichtigt.

Der diesbezüglich moderne, im Ausland schon mehrfach über Jahrzehnte hinweg
empirisch nachgewiesene Erkenntnisstand dieser Wissenschaften zeigt auf,
dass sich die Bestandesdichte von Wildtieren dynamisch aufgrund von
Nahrungsangebot, Territorialität, Klima, Krankheiten, Ressourcen sowie
sozialen und physiologischen Faktoren u.s.w. ohne menschliches Zutun regelt,
wenn sie nicht zerschossen wird. Der Jagddruck sowie andere Faktoren wie die
Zufütterung hingegen erhöht die Reproduktionsraten der betroffenen
Tierpopulationen, was man nicht nur bei Wildschweinen, Füchsen, Rehen,
Hirschen, Tauben , sondern bei jeder Spezies ( Arterhaltung,
Überlebungsinstinkt, Geburtenausgleich u.s.w. ) beobachten kann.

Die heutige Jagd zerstört das normale, soziale Zusammenleben der Wildtiere,
das ökologische Gleichgewicht, ihre natürlichen Verhaltensweisen,
Familienstrukturen und Sozialverbände, Benutzung von Bauten und Verstecken,
Wechsel von Tag- und Nachtaktivität, verstärkte Abwanderung in nicht bejagte
Siedlungsgebiete, unnatürliche Tierkonzentrationen in den Wäldern u.s.w.

Alljährlich müssen angeblich in Luxemburg zigtausende Tiere eliminiert
werden, weil es zu viele sein sollen.
Aber diese unnatürlichen Tierpopulationsdichten sind hausgemacht.
Und : werden nicht durch die Jagd erst die wild lebenden Tiere in die Wälder
getrieben?
Die Jagd macht die Tiere scheu. Rehe und Hirsche z.B. sind normalerweise
tagaktive Tiere, welche man zutraulich in den unbejagten Gebieten auf den
Wiesen sieht, genau so wie andere Weidetiere, Schafe, Ziegen und Kühe.
Erst durch die Jagdverfolgung werden sie in die Wälder hineingetrieben, um
sich zu verstecken und wo sie weniger Nahrung finden und es deshalb auch zu
Verbissschäden kommt.

Dass in Luxemburg eine absolute Hobbyminorität ( weniger als 0,5 % der
Bevölkerung) sich das fragwürdige, erkaufte Recht herausnimmt, Bestände von
Lebewesen jährlich zum Spaß zurecht zu schießen, ist keine nachhaltige
Betätigung, sondern eine von mehr als 75 % der Bevölkerung nicht mehr
akzeptierte Unsittlichkeit.
Die Teilnehmer der Mahnwache am 12.November gedenken an diesem Tag der
Jagdopfer und fordern eine sachkundige Auseinandersetzung mit der
schwerwiegenden Problematik.

Nadine Sulzenbacher
Pressesprecherin der ALPA

RTL Reportage Replay (03:50 - 04:35):
http://tele.rtl.lu/waatleeft/replay/v/20111112/81/50731/

Artikel mywort.lu:
http://www.mywort.lu/centre/13510728.html

Mahnwaach fir d'Opfer vun der Juegd


Op d'Bild clicken fir ze vergréisseren an rofzelueden

Schluss mam Terror am Bësch - Mahnwaach fir d'Opfer vun der Juegd

Mir fuerderen mat der direkter Ofschafung vun der Juegd och een ethesch fundéierten, déierenrechtlechen Ëmgang mat der Fauna, deen op enger wëldbiologesch an ökologesch verankerter Sachkenntnis baséiert!

Maahnwach, Samschden, den 12. November um 16:00 Auer op de Place d'Armes

(W.e.g. Käerze matbréngen)

Der Horror der Robbenjagd: Aufgeschlitzt und gehäutet bei lebendigem Leib

Fordern Sie die kanadische Regierung auf, die Robbenjagd zu beenden

Online Petition:
http://e-activist.com/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=16&ea.c...

Kanada – An den ersten beiden Tagen der kommerziellen Robbenjagd vor der Küste Neufundlands und Labradors filmte der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) offensichtliche Verstöße gegen Tierschutz-Standards.
Das kanadische Fischereiministerium (DFO) erließ 2008 neue Regeln, die gewährleisten sollen, dass die Tiere zweifelsfrei tot sind, bevor ihnen das Fell abgezogen wird.

„Wir haben ausreichende Beweise, dass sich die Robbenjäger nicht an den so genannten „Drei-Phasen-Prozess“ halten, der „humanes“ Töten sicherstellen soll“, so Sheryl Fink, Leiterin der Robbenkampagne des IFAW. „Sie prüfen weder, ob die Tiere bewusstlos sind, noch lassen sie sie ausbluten, um den Tod sicherzustellen. So filmten wir den reinen Horror: Einer Robbe wurde der Bauch aufgeschlitzt, als sie noch bei Bewusstsein war und dann schleuderte man sie auf ein Boot. Noch einige Minuten lang bewegte sie offenbar gezielt ihre Flossen und versuchte, sich zu befreien, als weitere Robben auf sie draufgeschmissen wurden.“

Der Drei-Phasen-Prozess legt fest, dass Jäger die Robben mit Keulen, Hakapiks oder Gewehren töten, dann mittels eines Blinzeltests die Bewusstlosigkeit prüfen und sie dann ausbluten lassen, um den Tod sicherzustellen. Die Vorschriften des DFO fordern außerdem, dass die Jäger entweder das Fell oder den Kadaver der getöteten Tiere mitnehmen müssen. „Wir haben Beweise, dass drei Wochen alte Robben getötet und mit intaktem Fell auf dem Eis zurückgelassen wurden“, schildert Fink. „Ein klarer Gesetzesverstoß und ein unethischer und unakzeptabler Umgang mit wild lebenden Tieren.“

Mehr unter:
http://www.tierarztblog.com/2011/04/18/robbenjagd-petition-tierschutz-ak...

Récapitulation du dossier chasse: Projet de loi 5888

Récapitulation du dossier chasse: Projet de loi 5888

Document 5888/00 du 04.06.2008 : Dépôt
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/01 du 03.03.2009: Avis du Conseil d'Etat
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/02 du 11.05.2010: Avis de chambre
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/03 du 03.09.2010: Amendements gouvernementaux
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/04 du 27.10.2010: Autre
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/05 du 12.11.2010: Avis de chambre
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/06 du 21.01.2011: Autre
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/07 du 18.02.2011: Amendements de commissions
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Nouveau:

Document 5888/10 du 03/05/2011 : Deuxième avis complémentaire du Conseil d'Etat (3.5.2011)
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/09 du 04.04.2011: Amendements de commissions
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

Document 5888/08 du 23-03-2011: Avis complémentaire du Conseil d'Etat (22.3.2011)
http://www.chd.lu/wps/PA_1_084AIVIMRA06I4327I10000000/FTSByteServingServ...

voir également:
http://www.alpa.lu/phpbb3/viewtopic.php?f=11&t=350

Stellungnahme der ALPA zum traurigen Tod eines Hirsches in Ettelbruck

Wir als Tierschützer sind schockiert über den Ablauf des Geschehens und haben diesbezüglich eine Klage wegen Tierquälerei bei der Staatsanwaltschaft Diekirch eingereicht.


Am 27. November fand in Ettelbrück eine Manifestation statt zur Abschaffung der Freizeitjagd

RTL Télé Journal Replay: http://tele.rtl.lu/waatleeft/replay/v/20101127/81/29603/


Sonntag den 28. November 2010 um 18:35 - RTL Télé "Kloertext", Thema: Jagd, u.a. mit ALPA Pressesprecherin Nadine Sulzenbacher
http://tele.rtl.lu/waatleeft/replay/v/20101128/0/29661/

Weitere Links:

Ënnerschrëften-Aktioun fir d'Ofschafe vun der Fräizäitjuegd organiséiert vun de Juegdgéigner Lëtzebuerg a.s.b.l.
Lëscht roflueden: (PDF)

Nol News vum 15/11/2010 ab 14:08 Minutten
http://tele.rtl.lu/waatleeft/replay/v/20101115/0/28775/

RTL Journal vom 11.11.2010:
http://tele.rtl.lu/waatleeft/replay/v/20101111/5/28521/

Wort Online 12.11.2010:
http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/2010/11/124904/bilder-ein...

Jagdbilder aus Luxemburg - Herbst 2009


Fotos:© by author & ALPA - 19. Oktober 2009 Fuchskadaver und Innereien im Wald von Sandweiler

RTL Reportage: "Nol op de Kapp" vom 23.11.2009

Am Sonntag, dem 18. Oktober gerieten eine junge Frau und ihr Freund beim Spaziergang mit ihrem Hund auf einem Feldweg zwischen Sandweiler und Oetrange in eine nicht ausgeschilderte Treibjagd. Ein Reh lief vor ihnen über den Weg und es knallten Schüsse.
Die Frau und ihr Begleiter wurden von einem Jäger mit den Worten “wenn die Kugel aus dem Lauf ist, geht sie wo sie will” aufgefordert, sich zurückzuziehen.

Jungfuchs in Tellereisen gefangen und totgeknüppelt - Die ALPA hat bei der Staatsanwaltschaft gegen einen Tier-Fallensteller Anzeige erstattet.


Bildquelle: Internet, nicht identisch mit beschriebenem Fall!

Update 2. Oktober 2009: Die Klagen der Umwelt- und Forstverwaltung und der ALPA wurden von der Staatsanwaltschaft nicht angenommen. Der Tierquäler aus Mensdorf erhielt lediglich eine Verwarnung.
Die ALPA wird sich mit diesem "Urteil" nicht zufrieden geben. Alle Bürger sind vor dem Gesetz gleich und Ausnahmen sind in einem Rechtsstaat nicht zu akzeptieren.
Auszug aus dem Memorial: Sont punies d’un emprisonnement de huit jours à six mois et d’une amende de deux mille cinq cent un francs à deux cent mille francs ou d’une de ces peines seulement, les infractions à l’article 3 du règlement (CEE) No 3254/91 interdisant l’utilisation du piège à mâchoires dans la Communauté....
Auch die Tiere haben Rechte und die klagen wir ein. Ohne Ausnahmen.

So einfach und salopp dürfte man unsere Gesetzgebung nicht handhaben. Gewusst ist, dass Tellereisenfallen die nicht als Spielzeug zu betrachten sind, nicht umsonst als erste verboten wurden.
EUR-Lex 31991R3254 vom 4. November 1991
Règlement grand-ducal du 1er décembre 1993

Ein Jagdscheininhaber aus Mensdorf hingegen glaubt, dass er auf seinem Grundstück tun und lassen kann was er will und Tellereisen aufstellen kann soviel er will. Hier ein Geschehen das sich am 8. Juli 2009 ereignete. Auch hier wurden seine Fallen mit Ködern bespickt, (da dies zur menschlichen Heimtücke gehört) so auch in unserem Fall. Ein kleiner Fuchs, von etwa drei Monaten, liess sich von dem Köder anlocken und trat in die Tellereisenfalle die seinen Körper zertrümmerte. Er kämpfte krampfhaft um sein junges Leben, nicht genug damit, war die Prozedur seines Todes an Grausamkeit nicht zu überbieten.

Presseartikel: Tierkadaver im Wald von Saeul



Berchem/Luxembourg, den 22.2.2009

Presseartikel: Tierkadaver im Wald von Saeul.

Von einem Spaziergänger wurde die ALPA über Tierkadaver die im Wald von Saeul liegen würden, informiert. Wir baten sofort um den Beistand der Zollverwaltung, damit sie uns zur Klärung dieses Falles beisthehen könnte. Die Zollverwaltung bestätigte uns den Wahrheitsgehalt dieser Information, die im Bild festgehalten wurde.

Kommen wir nun zum Tatbestand. Es waren die Überreste von Wildschweinen und einem Rind. Die Analysen bezeugten dass die abgeschossenen Wildschweine im Wald gesäubert wurden und alle Innereien nur mit Tannenzweigen zugedeckt wurden. Die Aussicht, dass sich Aasfresser daran sättigen liegt nahe und so beginnt der Kreislauf; Endresultat ist eine Tierseuche woran dann keiner die Schuld trägt.... Wer leidet darunter, die Landwirte deren Hof bei einer Epidemie ausgeräuchert wird und unschuldige Tiere ihr Leben lassen müssen.

Pressemitteilung und Überreichung der Petition gegen das neue Jagdgesetz


Auf Bilder clicken für grössere Version

Yvette Wirth, VsK und Anny Eck-Hieff, ALPA, bei der Überreichung der Petition an Umweltminister Lux 17. Februar 2009

Das neue Jagdgesetz und das Allgemeinwohl

Syndicate content